Colour Extravaganza - Teil 2

Heute die kurze Erklärung zur Entstehung der “Colour Extravaganza”-Bilder und ein Java-Applet zum Ausprobieren…
Vor einem Jahr einiger Zeit fragte ich mich nach welchem Prinzip man Rot, Grün und Blau (additiv) mischen muss, um einigermassen smoothe Farbübergänge/-verläufe durch das sichtbare Spektrum hinzubekommen (Es ging mir damals um RGB-Leuchtdioden).
Nach einiger Googlelei fand ich heraus, daß dies erstaunlich einfach und hinreichend gut mittels drei phasenverschobener Sinuswellen funktioniert. Im folgenden Bildchen habe ich versucht dieses Prinzip anschaulich darzustellen:
Die Amplituden der Wellen (in einen positiven Wertebereich, wie etwa 0 bis 255, transliert) bestimmen den Anteil der jeweiligen Grundfarbe.
Ich bastelte mir daraufhin ein kleines Processing-Programm mit dem ich (a) diese Methode testen und (b) ein wenig mit verschiedenen Parametern (Phasenverschiebung, Offset, etc) spielen konnte.
Heraus kam ein Programm, dessen Ergebnisse wenig beweisen aber (wie ich finde) interessante Bilder liefert (siehe Teil 1).
Hier eine abgespeckte Version des Programms als Java-Applet:
(Einfach mal mit der Maus ein wenig über das Bild fahren. Für etwaige blümerante bzw. bewusstseinserweiternde Zustände nach zu langem Starren auf das Farbspiel übernehme ich keine Haftung)
Warum ich jetzt (nach ca. einem Jahr) noch mit diesem Kram daherkomme klärt sich im dritten und letzten Teil dieser kleinen Serie, in dem ich die Ausgaben des Programmes zur Kunst erkläre und es zudem etwas zu gewinnen gibt (kommt bald)!
(Hinweis: Mathematisch uninteressierte Leser mögen bitte das theoretische Geschwafel verzeihen. Mathematisch vorgebildete Leser verzeihen bitte den saloppen Umgang mit der Theorie
)
